Ein Blick in die Zukunft – aus der Vergangenheit

Ich schwärme ja wirklich gerne von Videos und Gedanken, die eine Vision für die Zukunft sind. Natürlich vor allem von positiven Visionen, die eine Idee für Problemlösungen in Sachen Umwelt und Umgang mit unserer Heimat und spannende Technologie- und Kommunikationsaussichten bieten.

Wie auch jetzt muss ich bei diesem Thema immer an die wundervollen Videos von Corning denken, die mit „A day made of glass“ nun schon zweimal eine ästhetische, saubere und unglaublich einfache und intuitive Zukunft malen.

Aber gerade lerne ich eine andere Ansicht kennen, die nicht minder spannend ist. „Die Welt in 100 Jahren“ ist ein faszinierendes Buch, das 1910 zu den Beststellern gehörte. Wahrscheinlich schreibe ich hier eigentlich zu früh, denn ich bin erst am Ende der dritten Vision angekommen. Visionen von spannenden Menschen. Heute würde man sie Exporten nennen. Gesammelt von Arthur Brehmer.

Es ist eine tolle Mischung aus Vorhersagen, über die man heute lächelt, die heute immer noch Visionen sind, oder bei denen einem wortwörtlich der Mund offen bleibt, wenn vor hundert Jahren zum Beispiel die Idee der heutigen Smartphones beschrieben wird.

Gewöhnungsbedürftig ist dabei das Lesen der damaligen Sprache und auch in der alten Fraktur. Aber genau das macht das Buch noch authentischer. So wurde dem Werk dann auch 2010, also genau diese 100 Jahre später, der Titel „Wissenschaftsbuch des Jahres“ verliehen.

So werde ich die diesjährigen Ostertage nutzen, mich von diesen Ideen und Gedanken aus der Verganghenheit fesseln zu lassen. Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen, indem ich meine Meinung hiermit in den Aether jage und somit weltweit den drahtlosen und auch den drahtgebundenen Receivern und Empfängergeräten zugänglich mache…

Hier geht’s weiter:
Die Welt in 100 Jahren
A day made of glass
A day made of glass 2 – unpacked